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Linux

Linux ist ein OpenSource-Betriebssystem, also eine Alternative zu Microsoft Windows. Wie jedes Betriebssystem besteht Linux aus einer Vielzahl größerer und kleinerer Hilfsprogramme, die sich um den Kern des Systems, den 'Kernel' gruppieren.

Jedes dieser Hilfsprogamme wird von einer eigenen Programmierergruppe, einer sogenannen 'Community', weiterentwickelt. Das kann nur funktionieren, wenn alle Schnittstellen der einzelnen Elemente exakt definiert und für jeden verfügbar sind.

Linux hat sich in den letzten Jahren von einem Experimentierfeld 'verrückter' Informatiker zu einem von Staat und Wirtschaft anerkannten, teilweise sogar gezielt gefördertem System entwickelt.

Branchenriesen wie IBM finanzieren die Weiterentwicklung von Linux hin zu einem System, das auch höchsten Ansprüchen an Performance, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Administrierbarkeit genügt. Inzwischen existieren Linux-Versionen für nahezu alle Plattformen, vom Handheld (z.B. Compaq IPaq) bis zur AS/400-Serie.

Derzeit liegt die Bedeutung von Linux in der Wirtschaft vor allem im Serverbereich. Insbesondere kleinere Firmen betreiben heute oft ihre Server ausschließlich unter Linux.

Am Arbeitsplatz ist Linux seltener anzutreffen, was in vielen Fällen psychologische Gründe hat. Die Mitarbeiter sind Windows gewohnt und wollen sich ungern umstellen. Dabei gibt es handfeste Gründe, die für Linux sprechen - so gibt es beispielsweise bisher praktisch keine Viren unter Linux, Systemabstürze sind deutlich seltener und es fallen keine Lizenzgebühren an. Sogar der Support ist über die Internet-Newsgroups, die jeweiligen Entwicklungs-Projekte und zahllose Internet-Foren kostenlos.

Selbstverständlich können Sie auch 'persönlichen' Support bekommen - der kostet dann aber wieder Geld. Überhaupt sind kostenpflichtige Dienstleistungen im OpenSource-Umfeld etwas selbstverständliches - schließlich ist ja die Software kostenlos!

In diesem kommerziellen Linux-Umfeld hat sich Ende der neunziger Jahre eine neue Geschäftsform entwickelt: die OpenSource-Distribution. Das ist nur bedingt vergleichbar mit der klassischen Distribution, die ja Produkte einkauft und praktisch unverändert wieder verkauft.

Linux-Distributoren (zu den Bekanntesten zählen SuSe und RedHat) sammeln OpenSource-Software in den verschiedenen Entwicklungsprojekten und bauen um das System herum Zusatzfunktionen, die die Bedienung erleichtern und/oder die Funktionalität erweitern. Eine solche Linuxdistribution enthält mehrere tausend einzelne Programme. Für diese Dienstleistung sowie die den Distributionen beiliegenden Handbücher und CDs muß man einen vergleichsweise bescheidenen Obulus (30,- bis 130,- Euro) investieren, bekommt dafür von Distributor aber auch den oben zitierten persönlichen Support. Und:
Kauft man EINE solche Distribution, dann ist es völlig legal, diese Software auf ALLEN Rechnern der Firma zu installieren!

Wie sieht die künftige Entwicklung aus?

Die ersten Organisationen (diverse Firmen und staatliche Einrichtungen) sind bereits komplett von Windows auf Linux umgestiegen. Gerade im Bereich der öffentlichen Hand werden viele weitere folgen, auch um in Zeiten knapper öffentlicher Kassen den Lizenzkosten zu entgehen.

Linux wird in den nächsten Jahren mit Windows co-existieren. Ob Linux Windows eines Tages als Standard-Betriebssystem ablösen, in der Bedeutungslosigkeit verschwinden oder weiter neben Windows existierten wird ist heute noch nicht abzusehen. Ganz sicher aber ist es kein Fehler, heute Know-How im Linux-Bereich aufzubauen, um für einen möglichen Einstieg in den Umstieg gewappnet zu sein.

Ob und in welchem Umfang dieser Einstieg in den Umstieg in ihrem Fall sinnvoll ist, kann ULSC im Rahmen der Erstellung eines IT-Konzeptes (Ist-Analyse, Zieldefinition, Darstellung von Handlungsalternativen) für Sie ermitteln. Bitte sprechen Sie mich darauf an!

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